Jack

 

bekamen wir im Alter von 3 Tagen am 15.Mai 2009.

Er irrte als ganz kleines verlassenes Baby in Oberdingolfing rum. Ein beherzter Spaziergänger nahm sich seiner an, verständigte den zuständigen Jagdpächter und nahm ihn mit dessen Erlaubnis mit, um ihn  aufzuziehen. 

Dadurch, dass er aber keine Ahnung von Rehen hatte, verständigte er den Bund Naturschutz. Dieser wiederrum uns. So kamen wir zu unserem sehr liebenswürdigen Rehbuben, der uns bis zum heutigen Tage nur Freude bereitet.

 


Johnny

 

war 2013 ebenfalls noch ein ganz kleines Baby, als er zu uns kam. Auch seine Mutter hatte ihn verlassen.

Jack nahm sich sofort seiner an und von nun an waren sie unzertrennlich.

Johnny ist eine richtige Schmusebacke. Er verteilt Küsschen ohne Ende.

 


Betty

 

bekamen wir 2015 von einer Jägerin, die keinen Platz für sie hatte. Sie war von Anfang an sehr misstrauisch (auch uns gegenüber).

 

Eigentlich wollten wir sie wieder auswildern, aber leider fanden wir nirgendwo einen geeigneten Platz für sie. Bei uns freilassen konnten wir sie nicht, weil wir direkt an einer Staatsstraße leben. Das Risiko, dass sie ins nächste Auto läuft war zu groß.

 

Sie ist immer noch sehr scheu, hat sich aber mit ihrem Schicksal abgefunden. Sie hat überhaupt keine Ambitionen, in die Freiheit zu gehen.


Shanti

 

bekamen wir 2016 ebenfalls als ganz kleines Baby von einem Jäger.

Ebenso wie bei allen anderen wurde ihre Mutter überfahren. 

Shanti ist halbwild, das heißt: von mir lässt sie sich anfassen, von anderen Menschen nicht.


Davina alias Alexa

 

Mitten in der Nacht im Mai 2020 um 0:05 Uhr läutete es an der Türe. Davor stand ein aufgeregter, junger Mann. Er erzählte mir, dass er und seine Frau ein Rehkitz am Straßenrand gefunden haben. Vor lauter Pflichtgefühl und aus Angst um das Kitz, dass es unter ein Auto geraten könnten nahmen sie es kurzerhand mit. Da sie nicht wussten wohin damit, erkundigten sie sich im Internet nach der nächsten Aufzuchtstation und kamen letztendlich zu uns.

 

Das kleine Mädel ist kerngesund und bleibt bis zu ihrer Auswilderung im Frühjahr bei uns.


Lahlie

 

bekommen wir im am 22.02.2022 von einem sehr netten Mann aus Eichendorf, der sie im Juni 2021 schwerst verletzt von einem Jäger geschenkt bekam. Das rechte Vorderbein war defekt und auch das linke Auge. Mit viel Herzblut und Hingabe zog er die Kleine groß.

 

Damit sie nicht alleine ist, brachte er sie zu uns. Leider kann sie wegen ihrer Behinderung nicht mehr ausgewildert werden.